Umgang mit Psychopharmaka

Pillen alleine lösen in den wenigsten Fällen psychische Störungen zufriedenstellend auf (bis auf wenige Ausnahmen). Andererseits ist es nicht sinnvoll, wenn man als Therapeut oder Patient so ehrgeizig sein möchte, alles ohne Medikamente zu schaffen.

Deshalb empfehle ich bei einigen Störungen auch Medikamente. Gerade bei schweren Depressionen und Zwangsstörungen werden die besten Behandlungsergebnisse erzielt durch Kombination von Psychotherapie und geeigneter Medikation. Viele Patienten klagen über Schlafstörungen. Hier ist die vorübergehende Verordnung nicht abhängig machender Schlafmittel sinnvoll.

Die eventuelle Verordnung von Psychopharmaka erfolgt sorgfältig unter Berücksichtigung der fachlichen Leitlinien und aktueller Forschungsergebisse.